Gipskartonplatten

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Auf Gips gebaut

Kauf’ dir lieber einen Luftballon als 'ne Platte Gipskarton. Mit diesem Reim würden wir der Gipskartonplatte aber großes Unrecht tun. Schließlich ist sie das beliebteste Material für den Innenausbau. Hoch leben die Gipskartonplatten in Badezimmern, Wohnstuben, Schlafzimmern und Küchen. Fachleute kennen das Material auch die Bezeichnung RiGips und wissen sogar, was sie bedeutet: Die ersten Gipskartonplatten nach dem Krieg wurden in Riga produziert und daher kommt die Abkürzung RiGips, die noch heute als Synonym für die Platten verwendet wird. Einmal mit dem Einbau solcher Materialien begonnen, findet der Hobby-Handwerker kein Halten mehr, denn die Platten sind so ungemein praktisch.

Ein "aber" sollten Handwerker dennoch berücksichtigen - und zwar beim Tapezieren mit einer Tapete. Hier kann es nämlich passieren, dass die Tapete mit dem Leim und der Papierummantelung der Gipskartonplatte eine sehr harte Verbindung eingeht, so dass beim Abreißen der Tapete durchaus die ganze Platte mit herunter kommen kann.

Das begehrte Material kann heute bequem im Internet bestellt werden. Die einschlägigen Internetshops sind www.baustoffsonderposten.com, www.baushop.de und www.handwerker-versand.de. Ganz findige und preisfuchsige Heim-Bau-Arbeiter werden sicherlich auch bei www.ebay.de fündig und können dort preiswerte Reste ersteigern. Auf keinen Fall sollten die nützlichen Werkzeuge zur Verarbeitung vergessen werden. Unter anderem gibt es Sägen, Streifenschneider und Tragegriffe.


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